Man on stage can not choose a cheerful or sad mask
Marina Haas

Marina Haas

Wie du in 5 Minuten unerwünschte Emotionen transformieren kannst

Kennst du das auch, dass du in gewissen Situationen deinen Emotionen völlig ausgeliefert bist? Damit dir das in Zukunft nicht mehr so schnell passiert, gibt es sehr effiziente Möglichkeiten, wie du deine Emotionen transformieren kannst.

Du kennst das bestimmt auch: ein einziger Satz des Partners oder ein kurzer Gedanke über eine vergangene Situation: und schon finden wir uns in einer Emotion des Ärgers, der  Wut, der Enttäuschung oder ähnliches wieder, die uns gefangen hält und uns nicht mehr auslassen möchte. So sehr wir uns bemühen, wir kommen aus der Emotionsschleife einfach nicht heraus. Oft geschieht das in wunderschönen Momenten,  die wir genießen möchten, doch können wir das genau dann nicht, da unsere Emotion es verhindert.

Was sind Emotionen genau und wozu dienen sie?

Für den Begriff der Emotion gibt es keine einheitliche Definition. So kann man unter einer Emotion eine kurzlebige Gemütsbewegung verstehen, die dem Körper als Schutz dienen sollen. Auf diese Art und Weise helfen sie uns, schnell auf bestimmte Gegebenheiten zu reagieren. Im Gegensatz zu Gefühlen sind sie nach außen gerichtet. Eine Emotion erleben wir zum Beispiel dann, wenn wir uns über den unfreundlichen Kellner im Restaurant ärgern.

Wie kann man diese von Gefühlen unterscheiden?

Umgangssprachlich werden die Begriffe Emotion und Gefühl gerne gleichbedeutend verwendet. Im Gegensatz zur Emotion sind Gefühle nach innen gerichtet und eng mit der Begrifflichkeit des Fühlens gekoppelt. Man kann sie als Produkt der Verarbeitung von Reizen beschreiben. Sie sind in der Intensität meist schwächer als Emotionen, dafür aber dauern sie länger an. Die wohl wichtigsten Gefühle sind Liebe und Freude.

Wie wir Emotionen ganz einfach transformieren können

Wie wir bereits wissen, dienen Emotionen vor allem unserem Schutz. Doch leider ist es in unserem Leben oft so, dass Emotionen von unserem System gespeichert werden. Wir können uns das so vorstellen, dass der Auslöser der Emotion schon längst der vergangen ist, doch die Emotion ist für uns noch immer wahrnehmbar. Oder wird durch ein viel schwächere Situation in der Gegenwart wieder getriggert. Oft erleben wir die “alte” Emotion so intensiv, dass sie uns daran hindert, mit unserem Bewusstsein im Hier und Jetzt zu sein. Und jetzt kommt die gute Nachricht. Es gibt zahlreiche Methoden, die uns helfen, mit unseren Emotionen besser umgehen zu können.

Die erste Methode, die ich dir ans Herz legen möchte, ist eine Aufmerksamkeitsübung. Dabei reicht eine einfache Entspannung. Du scannst deinen Körper durch und nimmst einmal ganz bewusst wahr, wo du die Emotion genau spürst. Du konzentrierst dich einfach darauf, was und wo genau du deine Emotion fühlen kannst. Sollten sich deine Gedanken kurz verlieren, macht das überhaupt nichts. Du richtest sie einfach wieder auf deine Wahrnehmung. Möglicherweise verändert sich die Empfindung bereits durch dein Wahrnehmen und deine Beobachtung. Du kannst diese Übung machen, wann auch immer du das möchtest. Es ist auch ganz einfach, sie in deinem Alltag zu integrieren. Durch ihre Einfachheit kannst du sie auch direkt dann anwenden, wenn du dich mal wieder in einer Emotion gefangen fühlst.

Die zweite Methode, die ich dir empfehle kannst du anwenden, wenn du es mit hartnäckigeren Emotionen zu tun hast, die du allein durch Aufmerksamkeit nicht loswerden kannst. Dabei entspannst du dich wieder. Und auch hier nimmst du deine Emotion ganz genau wahr. Wo genau an deinem Körper sitzt sie? In den Beinen? Im Bauch? Was genau spürst du? Vielleicht ein Kribbeln oder ein Ziehen? Wenn du das festgestellt hast, dann kannst du damit beginnen, die Emotion aus deinem Körper zu ziehen. Du kannst dir dabei zum Beispiel  vorstellen, dass die Emotion samt deiner Körperempfindung einfach abgesaugt wird und alles wird vor deinen Körper gebracht. Wenn dir das gelungen ist, nimmst du das Aussehen wahr um es danach zu verändern – z.B. die Form, die Farbe oder die Konzistenz. Dabei kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. Danach bringst du die veränderte Form einfach wieder in deinem Körper zurück.

Du wirst merken, wie schnell sich dein Emotionszustand verändern kann. Es kann sein, dass die Übung anfangs ein wenig ungewohnt für dich ist. Aber mit der Zeit wirst du merken, dass es immer leichter und schneller funktioniert. Du kannst mit dieser Übung systematisch alle Emotionen bearbeiten, die dein System gespeichert hat.

Da unsere Emotionen mit unseren Gefühlen und unsere Gefühle mit unserer erlebten Realität zusammenhängen wirst du auch feststellen, dass sich bei regelmäßiger Anwendung auch etwas in deiner Außenwelt verändern wird.

Im letzen Artikel ging es um Lebensenergie – was man darunter versteht und wie du mehr davon bekommst. Mehr lesen

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